Vollständiger Abstract
Worum geht es in dieser Arbeit?
Zusammenfassung Die Auswahl des Embryos mit dem höchsten Implantationspotenzial ist von zentraler Bedeutung, um eine Schwangerschaft im Rahmen einer In-vitro-Fertilisationsbehandlung (IVF) zu erreichen. Die Selektion ausschliesslich auf der Grundlage morphologischer Kriterien birgt den Nachteil, dass die Morphologie keine Informationen über die Ploidie des Embryos zulässt und aneuploide Embryonen nicht zur Implantation oder zur Lebendgeburt führen. Daher wird in zahlreichen Ländern die Präimplantationsdiagnostik zum Ausschluss von Aneuploidien (Preimplantation Genetic Testing-Aneuploidy, PGT-A) als Methode zur Embryonenauswahl angewendet, um die Anzahl der notwendigen Embryotransfers zu reduzieren und die Zeit bis zum Schwangerschaftseintritt zu verkürzen. Die Methode wird jedoch wissenschaftlich und ethisch kontrovers diskutiert. Auch ist die Anwendung von PGT‑A von der gesetzlichen Regelung des jeweiligen Landes abhängig. Die zunehmende Anwendung im Rahmen der IVF-Behandlung und die Ausweitung der Indikationen macht es erforderlich, dass Reproduktionsmediziner die aktuellen Methoden, Anwendungen, Vorteile und Limitationen der PGT kennen.
Bibliografischer Nachweis
Publikationsdaten
- Autor:innen
- Barbara Lawrenz, Ibrahim ElKhatib, Michael von Wolff
- Quelle
- Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz
- Publikation
- 2026-01-01
- Band / Ausgabe
- Nicht angegeben
- Seiten
- Nicht angegeben
- ISSN / ISBN
- 1995-6924, 2520-8500
- Zitationen
- 0 laut Crossref
- Referenzen
- 0 hinterlegt
Zitieren
Zitierfähiger Nachweis
Barbara Lawrenz, Ibrahim ElKhatib, Michael von Wolff (2026). Präimplantationsdiagnostik auf Aneuploidien in der assistierten Reproduktionsmedizin – Techniken, Vorteile, Limitationen und gesetzliche Regelungen in den drei deutschsprachigen Ländern. Journal für Gynäkologische Endokrinologie/Schweiz. https://doi.org/10.1007/s41975-026-00458-6
Kontext
Themen, Förderung und Nutzung
Lizenzhinweise: Lizenz 1