Vollständiger Abstract
Worum geht es in dieser Arbeit?
Zusammenfassung Hintergrund Stress kann sich negativ auf die Schubaktivität und den Krankheitsverlauf bei Patient:innen mit Multipler Sklerose (MS) auswirken. Zudem ist die MS mit psychischen Erkrankungen komorbid. Methode Anhand von einer Fokusgruppe und einem vertiefenden Interview wurde untersucht, welche krankheitsbezogenen Herausforderungen und Stressoren bestehen und welche Wünsche Betroffene an die Versorgungsstrukturen formulieren. Ergebnisse Als Stressoren wurden die Diagnosestellung, die Krankheit an sich mit ihren Symptomen, psychische und emotionale Faktoren, das soziale Umfeld sowie Alltag und Beruf identifiziert. Die Patient:innen wünschen sich eine stärkere Integration von Stress als Faktor des Krankheitsverlaufs in die neurologische Behandlung. Darüber hinaus besteht Bedarf an einer integrativen Gesundheitsversorgung mit gezielten Angeboten zur Stressbewältigung und Gesundheitsförderung. Schlussfolgerung Die qualitative Studie macht die krankheitsspezifischen Erfahrungen von MS-Patient sichtbar und liefert relevante Implikationen für eine bedarfsgerechte Versorgung.
Bibliografischer Nachweis
Publikationsdaten
- Autor:innen
- Magdalena Wallkamm, Cosima Hoetger, Miriam Findeis, Kaya Esch, Juraj Kukolja, Tobias Esch
- Quelle
- Prävention und Gesundheitsförderung
- Publikation
- 2026-01-01
- Band / Ausgabe
- Nicht angegeben
- Seiten
- Nicht angegeben
- ISSN / ISBN
- 1861-6755, 1861-6763
- Zitationen
- 0 laut Crossref
- Referenzen
- 0 hinterlegt
Zitieren
Zitierfähiger Nachweis
Magdalena Wallkamm, Cosima Hoetger, Miriam Findeis, Kaya Esch, Juraj Kukolja, Tobias Esch (2026). Leben mit Multipler Sklerose (MS): Krankheitsbezogene Stressoren und Wünsche an die Versorgung. Prävention und Gesundheitsförderung. https://doi.org/10.1007/s11553-026-01364-2
Kontext
Themen, Förderung und Nutzung
Lizenzhinweise: Lizenz 1