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Das gegenwärtige Ausgangsund Besuchsverbot in Pflegeheimen in Deutschland – eine kritische Reflexion aus der Perspektive der Angehörigen und der Gesundheitswissenschaften

Autor*innen: Koppelin, Prof. Dr. F.   |   Zeitschrift: Pflegewissenschaft, Hungen   |   Jahrgang: 22   |   Heft: 5   |   Seiten: 76 bis 78   |   Erscheinung: 11.05.2020   |   DOI: 10.3936/docid196794


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Abstract

Unter den vollstationär versorgten pflegebedürftigen Personen in Deutschland ist der Anteil älterer Menschen und Hochbetagter sehr hoch [EbM-Netzwerk, 2020: 2]. Diese Gruppe hat bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ein besonders hohes Sterberisiko [EbM-Netzwerk, 2020: 2]. Infolgedessen wurden mit Eintreten der länderund bundesweiten Verordnungen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Corona-Infektion weitreichende Schutzmaßnahmen für die Altenheime in Form von Ausgangsund Besuchsverboten ausgesprochen. Seit Mitte März sind die Türen für Angehörige wie Bewohner/innen verschlossen. Die einen dürfen nicht hinein, die anderen nicht heraus. Allein dem Personal ist der Zutritt erlaubt.


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